Bet-Guvrin-Marissa-Nationalpark, Archäologischer Nationalpark im Südlichen Bezirk, Israel
Beit Guvrin ist ein Nationalpark in der südlichen Region Israels mit über 800 in Kalkstein gehauenen Höhlen unterschiedlicher Größe und Form. Die glockenförmigen Hohlräume haben Deckenhöhen bis zu 18 Metern und Öffnungen, die zum Himmel führen, während die antike Stadt Maresha unterirdische Systeme zeigt, die während des Hellenismus erweitert wurden.
Die antike Stadt Maresha entwickelte sich vom Eisenzeitalter bis zur hellenistischen Epoche und zeigt die Siedlungsgeschichte des Ortes über mehrere Epochen. Die unterirdischen Systeme wurden hauptsächlich zwischen 400 und 200 vor Christus angelegt, während das Gebiet von verschiedenen Kulturen nacheinander genutzt wurde.
Die Grabkammern zeigen Malereien mit mythologischen Figuren, Tieren und Pflanzen, die die verschiedenen Bevölkerungen widerspiegeln, die in dieser Region lebten. Diese Kunstwerke geben Einblick in die Überzeugungen und den Alltag der antiken Bewohner.
Das Gelände ist in nördliche und südliche Abschnitte unterteilt, die über die Landstraße 35 verbunden sind und jeweils separate Wege zum Erkunden bieten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da viele Pfade auf unebenen Gelände führen, und die Höhlen können kühl bleiben, auch wenn es draußen warm ist.
Das Gelände enthält 22 antike Anlagen zur Olivenölherstellung mit Mahlsteinen, Pressengewichten und Sammelgefäßen aus biblischen Zeiten, die die Handelsproduktion in der Region belegen. Diese Produktionsstätten zeigen, wie systematisch die Bewohner ihre Ressourcen nutzen und exportieren konnten.
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