Luzit Caves, Kalksteinhöhlen im Bezirk Jerusalem, Israel
Die Luzit-Höhlen sind miteinander verbundene Glockenhöhlen, die in einen flachen Hügel auf 210 Metern Höhe gehauen wurden, etwa einen Kilometer südöstlich des Dorfes Luzit im judäischen Hügelland. Die meisten sind verbunden und bilden große Hallen. In einigen Wänden sind Columbarien erhalten, quadratische und dreieckige Nischen für die Taubenzucht.
Die Höhlen wurden von der hellenistischen Zeit bis mindestens in die arabische Periode gehauen und genutzt. An den Wänden sind Inschriften und Kreuze der Steinmetze erhalten, darunter die Inschrift eines römischen Soldaten aus der Zeit des Bar-Kochba-Aufstands. Bis 1948 lag auf dem Hügel das arabische Dorf Dir Dibwan mit etwa fünfhundert Einwohnern.
Die Höhlen wurden als Steinbruch gehauen, und einige Wände tragen Columbarien – quadratische und dreieckige Nischen für die Taubenzucht. Die Steinmetze hinterließen auch Inschriften und Kreuze, darunter ein Graffito eines römischen Soldaten aus dem Bar-Kochba-Aufstand. Bis 1948 lag auf dem Hügel das arabische Dorf Dir Dibwan.
Die Höhlen sind für Besucher nicht geöffnet: Der KKL-JNF erklärte den Ort für unsicher und gesperrt, und die Landbehörde hat ihn eingezäunt, auch weil dort gewerbliche Abseilfirmen illegal arbeiten. Der Hügel liegt etwa einen Kilometer südöstlich von Luzit im judäischen Hügelland. Der Abstieg erfolgt zu Fuß oder per Abseilen und ist steil.
In einigen Kammern sind Columbarien erhalten: kleine quadratische und dreieckige Nischen in den Wänden, wohl für die Taubenzucht. Die Steinmetze hinterließen zudem Inschriften und Kreuze im Fels, darunter ein Graffito eines römischen Soldaten aus der Zeit des Bar-Kochba-Aufstands.
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