Diu, Portugiesische Festungsstadt im westlichen Gujarat, Indien
Diu ist eine Kleinstadt auf einer Insel an der Küste von Gujarat mit Steinbastionen und Fischervierteln entlang der Uferstraße. Sandstrände wechseln sich ab mit Felsvorsprüngen und kleinen Häfen am westlichen Ende der Insel.
Die Insel geriet im frühen 16. Jahrhundert unter portugiesische Herrschaft durch ein Abkommen mit lokalen Herrschern. Die Kolonialzeit endete 1961 mit der Eingliederung in Indien nach einer kurzen militärischen Aktion.
In vielen Gassen sieht man noch portugiesische Hauseingänge mit bunten Kacheln und geschnitzten Holztüren neben kleinen Tempeln aus Kalkstein. Fischer kehren am späten Nachmittag mit ihren Booten zurück und verkaufen den Fang direkt am Strand.
Das Stadtzentrum lässt sich zu Fuß erkunden und die Hauptstraßen führen entlang der Küste vom Fort bis zu den Stränden im Westen. Lokale Busse und Mietfahrräder bieten einfachen Zugang zu allen Teilen der kleinen Insel.
An manchen Strandabschnitten wachsen Hunderte von Palmen fast bis ans Wasser und ihre Schatten machen den Sand weicher. Ein kleiner Markt am Hafen verkauft getrockneten Fisch und lokalen Schnaps der hier weiterhin erlaubt ist anders als im übrigen Gujarat.
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