Travancore-Cochin, Ehemalige Verwaltungseinheit in Südindien
Travancore-Cochin war eine Verwaltungszone in Sudindien, die sich von der Arabischen See bis zu den Western Ghats erstreckte und Teile des heutigen Kerala umfasste. Das Gebiet lag zwischen Meer und Bergen und war dicht besiedelt mit verschiedenen Gemeinschaften.
Das Gebiet entstand am 1. Juli 1949, als die beiden historischen Konigrei Travancore und Cochin nach der Unabhangigkeit Indiens vereinigt wurden. Diese neue Formation war ein wichtiger Schritt in der Reorganisation der sudindischen Staaten nach der Kolonialzeit.
Die Region war ein Zentrum des Handelns und der Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen, wo Handelsrouten vom Arabischen Meer landeinwärts führten. Malayalam war die Sprache der meisten Menschen, aber auch Tamil wurde südlich gesprochen und prägte das tägliche Leben.
Das Verwaltungszentrum befand sich in Thiruvananthapuram, von dort aus wurde die Region regiert. Wer sich fur die Geschichte dieser Zone interessiert, kann heute die Museen und Archive besuchen, um mehr uber die Verwaltung und die Kunstsammlungen jener Zeit zu erfahren.
Bei der spateren Umstrukturierung wurden funf tamilsprachige Distrikte an den Madras State abgetreten, wahrend die restlichen malayalamsprachigen Gebiete 1956 zu Kerala vereinigt wurden. Diese Aufteilung folgte sprachlichen Grenzen und formte die Staatsgrenzen, die bis heute bestehen.
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