Lonavla, Bergstation im Bezirk Pune, Indien.
Lonavala ist eine Bergstation im Bezirk Pune in Indien, die sich auf einer Höhe von 624 Metern im Sahyadri-Gebirge zwischen Mumbai und Pune erstreckt. Die Stadt bedeckt 38 Quadratkilometer und bietet Blicke auf bewaldete Täler, Seen und Hügel, die während der Monsunzeit besonders grün werden.
Die Entwicklung als Bergstation begann 1871 während der britischen Herrschaft unter Lord Elphinstone, dem Gouverneur der Bombay Presidency. Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen Mumbai und Pune machte den Ort für britische Beamte und später für indische Familien als Sommerrückzugsort zugänglich.
Der Ort dient vielen Städtern aus Mumbai und Pune als Rückzugsort am Wochenende, wo sie in kleinen Pensionen oder Gasthäusern übernachten und durch bewaldete Hänge wandern. Lokale Verkäufer bieten entlang der Hauptstraße Chikki an, eine traditionelle Süßigkeit aus Erdnüssen und Jaggery, die Reisende seit Jahrzehnten als Mitbringsel kaufen.
Die Regenzeit von Juni bis September bringt häufige Niederschläge und rutschige Wege mit sich, während die kühleren Monate von Oktober bis Februar angenehmere Wanderbedingungen bieten. Der Bahnhof mit seinen drei Bahnsteigen liegt zentral und verbindet Mumbai und Pune durch regelmäßige Züge und Vorortstrecken.
Während der Monsunmonate füllt sich der Bhushi-Staudamm und lässt Wasser über flache Felsstufen fließen, wo Besucher in seichten Becken sitzen und das herabströmende Wasser genießen können. Die Region beherbergt auch die antiken buddhistischen Höhlen von Karla und Bhaja, die in die umliegenden Hügel gehauen wurden und auf das 2. Jahrhundert vor Christus zurückgehen.
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