Tempelbezirk von Mahabalipuram, Tempelkomplex in Mahabalipuram, Indien.
Das Komplexgelände umfasst zahlreiche Tempel, Felsskulpturen und freistehende Wagen aus Stein, die sich entlang der Küste und im Landesinneren verteilen. Die Bauten bestehen aus direkt aus dem Fels gehauenen Höhlen, monolithischen Strukturen und gemauerten Schreinen, die zusammen eine Landschaft aus Granit und Sandstein formen.
Die Pallava-Dynastie begann im späten 7. Jahrhundert mit den Arbeiten an den Tempeln und Skulpturen, die sich über mehrere Generationen erstreckten. Spätere Herrscher fügten weitere Elemente hinzu, bis der Ort allmählich seine Bedeutung als Hafen und religiöses Zentrum verlor.
Der Ort trägt seinen Namen nach dem Pallava-König Narasimhavarman I., der auch Mamalla genannt wurde, und dessen Herrschaft die Entstehung der meisten Heiligtümer prägte. Besucher sehen heute noch Brahmanen und Pilger, die zu bestimmten Tempeln kommen, um dort Rituale zu vollziehen oder einfach in den Schreinen zu beten.
Die meisten Besucher beginnen früh am Morgen, wenn die Sonne noch nicht zu hoch steht und das Licht die Felsreliefs besonders gut zur Geltung bringt. Die Wege zwischen den einzelnen Tempeln und Schreinen verlaufen teils über Sand und unebenes Gelände, weshalb festes Schuhwerk hilfreich ist.
Einige Steinwagen und Höhlen blieben unvollendet, sodass Besucher heute die Arbeitsspuren der Steinmetze an den glatten Flächen und teilweise behauenen Säulen erkennen können. Diese unfertigen Abschnitte zeigen deutlich, wie die Handwerker damals vorgingen, um massive Blöcke in feine Architektur zu verwandeln.
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