Dras, Bergstadt im Bezirk Kargil, Indien.
Dras ist eine Kleinstadt im Tal entlang der Verbindungsstraße zwischen Srinagar und Leh auf einer Höhe von 3280 Metern über dem Meeresspiegel. Steile Hänge umgeben den Ort und enge Pfade führen zwischen Häusern aus Stein mit flachen Dächern hindurch.
Die Siedlung diente lange Zeit als Zwischenstation für Karawanen auf dem Weg zwischen Kashmir und Ladakh. Im Jahr 1999 wurden Teile der umliegenden Hügel Schauplatz bewaffneter Kämpfe während des Kargil-Konflikts.
Der Name leitet sich vermutlich vom lokalen Wort für ein kleines Becken zwischen Bergen ab. Bewohner ernten hier im Sommer Gemüse auf Terrassen und backen Brot in traditionellen Öfen aus Stein und Lehm.
Der Ort ist zwischen Mai und September zugänglich wenn der Pass Zoji La geöffnet ist und man hier in einfachen Unterkünften übernachten kann. Warme Kleidung ist auch im Sommer notwendig weil die Nächte kalt werden und sich das Wetter rasch ändert.
Wintertemperaturen sinken hier auf minus 60 Grad Celsius hinab was den Ort zu einem der kältesten dauerhaft bewohnten Punkte der Erde macht. Trotz dieser extremen Kälte bleiben manche Familien das ganze Jahr über hier und heizen ihre Häuser mit getrocknetem Kuhmist und Holz.
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