Shaheen Bagh, Muslimisches Wohnviertel in Süd-Delhi, Indien
Shaheen Bagh ist ein Wohnviertel in Süddelhis, das sich entlang des Yamuna-Flusses erstreckt und aus mittelhoch geschossenen Apartmentblöcken, Schulen, Moscheen und Geschäften auf schmalen Grundstücken besteht. Die Infrastruktur verbindet Wohnraum mit kommerziellen Einrichtungen in dichter Nachbarschaft.
Das Viertel entstand in den 1980er Jahren auf Agrarflächen, die von der hinduistischen Gujjar-Gemeinde zu niedrigeren Preisen als in benachbarten Gebieten verkauft wurden. Diese Entwicklung machte das Areal zu einem erschwinglichen Wohnort für viele Familien.
Die Bewohner stammten ursprünglich aus verschiedenen Landesteilen Indiens wie Uttar Pradesh, Bihar und Rajasthan und prägen das Viertel mit ihrer Vielfalt. Moscheen und Geschäfte sind zentrale Treffpunkte, wo sich Menschen täglich austauschen und ihre Traditionen leben.
Die Jasola Vihar Shaheen Bagh Metrostation verbindet das Viertel mit Delhis Verkehrsnetz und ermöglicht einfache Bewegung durch die Stadt. Zahlreiche Fabriken und Geschäfte in der Gegend bieten Kleidung und Waren zu reduzierten Preisen an.
Nach den Protesten von 2019 bis 2020 verwandelte sich das Viertel in ein Ziel für Essensliebhaber, wo entlang der 40 Feet Road restaurantiert Moghlai, afghanische und türkische Küche angeboten wird. Diese Veränderung machte das Viertel über seine Grenzen hinaus bekannt.
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