Dzuluk, Bergdorf im Ostbezirk Sikkim, Indien
Dzuluk ist ein Bergdorf auf 9.400 Fuß Höhe in den unteren Himalaya-Gebieten, das das ganze Jahr über einen direkten Blick auf die Kanchenjunga-Bergkette bietet. Das Dorf liegt in einem Schutzgebiet und wird durch eine einzigartige Gebirgsstraße mit markanten Kehren verbunden, die durch die Berglandschaft schlängelt.
Der Ort war bis 1959 ein wichtiger Umschlagplatz auf der Handelsroute zwischen Kalimpong und Tibet, bevor die chinesischen Behörden die Grenze schlossen. Diese Schließung veränderte dauerhaft die Rolle des Ortes und die Wege, auf denen Waren und Menschen die Region durchquerten.
Die Bewohner gehören zu den Gemeinschaften der Bhutia und Lepcha und bewirtschaften noch heute ihre Felder auf terrassenförmig angelegten Hängen mit traditionellen Methoden. Diese Anbauweise prägt das Landschaftsbild und zeigt, wie die Menschen seit Generationen mit dem Berggelände umgehen.
Um diesen Grenzort zu besuchen, benötigen Besucher spezielle Genehmigungen, die im Voraus eingereicht werden müssen. Die Unterbringung erfolgt hauptsächlich in kleinen Gästehäusern und familiengeführten Unterkünften, wobei der Zugang je nach Wetter und Jahreszeit variieren kann.
Die alte Gebirgsstraße zum Ort ist berühmt für ihre Reihe von etwa 32 Kehren, die dramatisch zwischen den Bergfeldern hin und her führen. Für viele Besucher ist diese kurvige Fahrt selbst ein Hauptanziehungspunkt und bietet immer wieder neue Blickwinkel auf die Umgebung.
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