Teheran, Hauptstadt im Norden des Iran
Die Hauptstadt erstreckt sich am Südhang des Alborz-Gebirges zwischen 1000 und 1700 Metern Höhe, nicht weit von der Dasht-e-Kavir-Wüste entfernt. Moderne Viertel mit Hochhäusern liegen neben älteren Stadtteilen mit engen Gassen und Flachdachhäusern aus Ziegelstein.
Die Siedlung gewann nach der Zerstörung der alten Stadt Rey durch die Mongolen im Jahr 1220 an Bedeutung. Sie wurde 1786 unter Agha Mohammad Khan zur Landeshauptstadt erklärt und wuchs rasch.
Teheraner Basare folgen alten Handelstraditionen, in denen Ladenbesitzer persönlich ihre Waren anbieten und häufig zum Teetrinken einladen. Die öffentlichen Parks füllen sich am Abend mit Familien, die picknicken oder auf Bänken sitzen und miteinander reden.
Die Stadt verfügt über mehrere Metrolinien, Schnellbusverbindungen und zwei Flughäfen für inländische und internationale Reisende. Der Verkehr ist tagsüber intensiv, besonders während der Hauptverkehrszeiten morgens und abends.
Die nördlichen Bezirke in höheren Lagen erhalten mehr Niederschlag und bleiben kühler als die südlichen Bereiche der Großstadt. An klaren Tagen sind die schneebedeckten Gipfel des Alborz von vielen Straßen aus sichtbar.
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