Ganj Dareh, Archäologische Stätte in Harsin, Iran
Ganj Dareh ist eine archäologische Stätte bei Harsin mit einem kegelförmigen Hügel, der die Überreste von Siedlungen aus der Jungsteinzeit enthält. Der Hügel besteht aus übereinander gestapelten Schichten, die verschiedene Zeiträume der menschlichen Besiedlung dokumentieren.
Die Stätte wurde zwischen 1965 und 1969 von Professor Philip Smith ausgegraben und zeigt menschliche Siedlungen aus der Zeit um 8500 v.Chr. Diese frühen Gemeinden gehören zu den ältesten bekannten Orten, wo Menschen anfingen, ihre Nahrung selbst anzubauen und Tiere zu halten.
Der Ort zeigt Spuren von Menschen, die hier vor Tausenden von Jahren ihre ersten domestizierten Tiere hielten und mit Ton arbeiteten. Die Keramik und die Werkzeuge, die man findet, erzählen von einem Leben, das eng mit Landwirtschaft und Viehzucht verbunden war.
Der Hügel ist zugänglich und kann aus verschiedenen Blickwinkeln erkundet werden, um die Schichtung und Struktur zu beobachten. Es ist sinnvoll, ausreichend Zeit einzuplanen, um die Details der Ausgrabungen und die verstreuten Fundstücke gründlich zu betrachten.
Unter den Funden befinden sich ungewöhnliche Ziegel mit zentralen Einbuchtungen, die an keinem anderen Ort der Welt gefunden wurden. Außerdem sind in den Baumaterialien Ziegenabdrücke erhalten geblieben, die zeigen, wie früh Menschen bereits Tiere domestizierten.
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