Imam-Moschee, Islamisches Architekturmonument in Isfahan, Iran
Die Shah-Moschee ist ein religiöses Gebäude auf der Südseite des Naqsh-e Jahan-Platzes in Isfahan, Iran, bekannt für ihre große blaue Kuppel und hohe Minarette. Die Anlage umfasst einen rechteckigen Hof mit Wasserbecken in der Mitte, umgeben von zweistöckigen Arkaden und Gebetsräumen an jeder Seite.
Shah Abbas der Erste ordnete den Bau im Jahr 1611 an, um die neue Hauptstadt Isfahan mit einem monumentalen religiösen Zentrum zu versehen. Die Fertigstellung erfolgte 1630 unter der Leitung des Architekten Bahāʾ al-dīn al-ʿĀmilī, der safawidische Bautraditionen mit innovativen Konstruktionstechniken verband.
Der Name ehrt Shah Abbas den Ersten, den safawidischen Herrscher, der Isfahan zur Hauptstadt seines Reiches machte. Die symmetrische Fassade am Platz zeigt blaue und türkisfarbene Kachelmuster, während Kalligrafie in Kufischer und Naskh-Schrift heilige Texte entlang der Bögen und Portale wiedergibt.
Der Eingang liegt zur Naqsh-e Jahan-Straße hin, wobei das Portal leicht nach Westen gedreht ist, um den Hauptraum nach Mekka auszurichten. Besucher sollten die frühen Morgenstunden wählen, wenn das Licht durch die Kuppelfenster fällt und die Kacheln zum Leuchten bringt.
Die Hauptkuppel misst 52 Meter (171 Fuß) in der Höhe und besteht aus zwei Schalen mit einem Luftraum dazwischen, was die Last verringert und die Akustik verstärkt. Dieser doppelwandige Aufbau ermöglicht es, dass ein Klatschen am Boden als mehrfaches Echo zurückkehrt, das im ganzen Innenraum hörbar ist.
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