Tschehel-Dochtaran-Minarett, Seldschukisches Minarett aus dem 12. Jahrhundert in Juybareh, Iran.
Der Chehel Dokhtaran Minaret ist ein schlanker Turm aus Backstein mit aufwendigen Mustern und Kachelverzierungen, die sein Aussehen praegen. Die Struktur zeigt typische seldschukische Bauweise mit handwerklich gefertigten Details aus verschiedenen Materialien.
Das Bauwerk entstand im 12. Jahrhundert waehrend der Seljuk-Dynastie und gehoert zu den aeltesten bekannten Beispielen dieser Art im Iran. Im Laufe der Zeit verlor es an Hoehe, behielt aber seine charakteristischen Merkmale und seinen historischen Wert.
Der Name bedeutet im Persischen "Vierzig Mädchen" und stammt aus einer lokalen Legende, die mit dem Bauwerk verbunden ist. Besucher können diese Geschichte in Gesprächen mit Anwohnern erfahren, die das Denkmal seit Generationen kennen.
Der Minaret liegt in einem bewohnten Stadtviertel mit engen Gassen, die eine sorgfaeltige Navigation erfordern, um ihn zu erreichen. Am besten erkundet man das Gebaude waehrend der Tageslichtstunden, wenn die Umgebung besser sichtbar ist und die Umgebung aktiv ist.
Das Gebaude hat ein Fenster, das speziell zur Gebetsrichtung ausgerichtet ist, ein Detail das man bei anderen aehnlichen Strukturen in der Region selten sieht. Dieses durchdachte architektonische Merkmal zeigt, wie der Erbauer das Bauwerk mit religioesem Bedacht gestaltete.
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