Moghadam House, Kunstmuseum und Herrenhaus im Bezirk 11, Teheran, Iran.
Das Moghadam Haus ist eine Residenz mit Kunstsammlungen im 11. Bezirk von Teheran und zeigt die Architektur der Qajar-Zeit mit Elementen aus Ziegel, Stein, Stuck und Fliesen. Das Gebäude umfasst drei verschiedene Innenhöfe und enthält eine Sammlung iranischer Objekte wie Fliesen, Steinarbeiten, Stoffe, Keramik, Glas, Gemälde, Mosaike und alte Münzen.
Das Haus wurde um 1900 für einen hochrangigen Qajar-Hofbeamten erbaut und war später lange Zeit der Privatbesitz eines Professors. Nach Jahrzehnten als Privatsammlung wurde es später für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Haus spiegelt die Handwerkskunst wider, die iranische Kunsthandwerker über Generationen hinweg entwickelt haben. Besucher können sehen, wie Fliesenwerk, Steinschnitzerei und Keramik alltägliche Räume schmückten und zeigen, was Schönheit im täglichen Leben bedeutete.
Das Haus liegt auf der Imam-Khomeini-Straße und kann während der regulären Museumszeiten besucht werden. Es ist gut erreichbar und der Besuch erfordert Standardvorkehrungen wie bei anderen geschlossenen Räumen.
Im Untergeschoss befinden sich Keramikgefäße aus früheren Zeiten, die die Entwicklung iranischer Keramiktechniken über Jahrhunderte zeigen. Diese unterirdischen Sammlungen bieten einen Blick auf handwerkliche Methoden, die Kunsthandwerker lange vor der Erbauung des heutigen Hauses verwendeten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.