Keflavík, Küstenstadt auf der Reykjanes-Halbinsel, Island
Keflavík ist eine Küstenstadt auf der Halbinsel Reykjanes an der Südwestküste Islands, umgeben von dunklen Lavafeldern und vulkanischen Formationen. Die Siedlung liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel und erstreckt sich entlang einer Bucht mit rauer Meereslandschaft.
Die Stadt begann als Fischerdorf und veränderte sich grundlegend, als die Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkriegs einen Luftwaffenstützpunkt errichteten. Diese militärische Präsenz machte den Ort zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für die Region.
Das Viking World Museum zeigt Nachbauten nordischer Schiffe und Gegenstände aus der frühen Zeit der Besiedlung Islands. Die Ausstellung erzählt von der Verbindung der Menschen hier zum Meer und ihrer Abhängigkeit vom Fischfang.
Die Stadt beherbergt den internationalen Flughafen Islands, der der Haupteingang für Besucher des Landes ist und etwa 50 Kilometer südwestlich von Reykjavík liegt. Regelmäßige Busverbindungen verbinden den Flughafen mit anderen Teilen Islands und machen die Ankunft sehr zugänglich.
Einige Fischer in der Gegend bewahren traditionelle Methoden zur Herstellung von Hákarl, einem vergorenen Hai, der in unterirdischen Gruben verarbeitet wird. Diese uralte Handwerkstradition ist selten zu sehen und zeigt eine sehr alte Form der isländischen Lebensmittelkonservierung.
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