Keilir, Vulkankegel auf der Halbinsel Reykjanes, Island.
Keilir ist ein kegelförmiger Berg auf der Reykjanes-Halbinsel mit einer Höhe von etwa 378 Metern und steilen Hängen, die mehrere geologische Schichten zeigen. Er entstand durch vulkanische Aktivität unter Eis in aufeinanderfolgenden Eruptionsphasen.
Der Berg entstand während der Pleistozän-Epoche durch Vulkaneruptionen unter Gletschereis, die Tephra in Schichten hinterließen. Diese subglaziale Aktivität prägte die charakteristische Kegelform des Berges.
Generationen von isländischen Fischern und Seeleuten nutzten die markante Silhouette dieses Berges als wichtigen Orientierungspunkt an der Küste. Die Form prägte sich tief in die lokale Wahrnehmung der Landschaft ein.
Die Wanderung beginnt am Parkplatz Höskuldarvellir und führt anfangs etwa 3 Kilometer flach zum Fuß des Berges. Von dort aus steigt der Weg steil an und erfordert gute Trittsicherheit auf dem vulkanischen Gestein.
Auf dem Gipfel steht eine Betontafel mit einer Metallplakette, die die umliegende Geografie anzeigt und Besuchern hilft, die Nachbarlandschaften zu identifizieren. Diese Plakette wurde hinzugefügt, um eine bessere Orientierung am Gipfel zu ermöglichen.
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