Brennisteinsfjöll, Vulkanisches Bergsystem in Grindavíkurbær, Island
Brennisteinsfjöll ist ein vulkanisches Bergmassiv auf der Halbinsel Reykjanes mit mehreren Kratergenerationen und aktiven Schwefelquellen. Das Gelände zeigt typische Merkmale eines Schildvulkans mit sichtbaren Rissen, Kratern und Dampffahnen, die die unterirdische Wärme verraten.
Das Massiv entstand während mehrerer vulkanischer Phasen im Holozän, wobei die letzte bedeutende Eruption 1341 stattfand. Dieses Ereignis hatte damals sogar Auswirkungen auf das europäische Klima und unterstreicht die globale Kraft dieser isländischen Vulkane.
Der Name bedeutet auf Isländisch 'Schwefelberg' und bezieht sich auf die gelben Schwefelablagerungen, die überall in der Landschaft sichtbar sind. Wanderer bemerken die intensiven Farben des geothermalen Gebiets, wo heiße Quellen und Dampffahnen das vulkanische Leben der Region zeigen.
Markierte Wanderwege führen durch das Gebiet und bleiben auf etablierten Pfaden, um die empfindliche geothermale Umgebung zu schützen. Festes Schuhwerk und Vorsicht sind wichtig, da heiße Quellen und Fumarolen überraschend am Weg liegen können.
Die Stóra-Kóngsfell und Þríhnúkagígar Krater sind besonders gut erhaltene Strukturen, deren Form und Anordnung viel über unterirdische magmatische Prozesse verraten. Besucher, die diese Krater aus der Nähe betrachten, können erkennen, wie die Magma unter der Oberfläche arbeitet und frühere Eruptionsmuster beeinflusst hat.
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