Krýsuvík, Geothermisches Feld und Vulkansystem auf der Reykjanes-Halbinsel, Island
Krýsuvík ist ein vulkanisches System und Geothermalfeld in der südwestlichen Region Islands mit zahlreichen heißen Quellen, Dampfausbrüchen und farbigen Mineralablagerungen. Die Landschaft wird geprägt durch instabile Bereiche mit kochendem Wasser und aktive geothermale Merkmale, die über große Flächen verteilt sind.
Das Vulkansystem erlebte mehrere Ausbrüche während der isländischen Besiedlungszeit im 9. Jahrhundert, wobei der letzte aufgezeichnete Ausbruch im 14. Jahrhundert stattfand. Diese Eruptionen formten die heutige Landschaft und prägen die geologische Geschichte der Halbinsel bis heute.
Die Geothermalquelle Seltún war für die lokale Bevölkerung historisch von großer Bedeutung und wurde für alltägliche Tätigkeiten wie Kochen und Wärmeversorgung genutzt. Heute können Besucher sehen, wie die Natur diese Ressourcen bereitgestellt hat und wie eng die Menschen mit dieser Landschaft verbunden waren.
Besucher sollten den markierten Wegen folgen und Abstand zu kochenden Pools, Dampfausbrüchen und Mineralablagerungen halten, da das Gelände extrem heiß und instabil ist. Festes Schuhwerk und Vorsicht sind notwendig, um sicher durch diesen aktiven Geothermalbereich zu wandern.
Das Kapelluhraun-Lavafeld enthält die Überreste einer mittelalterlichen Kapelle, die in seinen Formationen eingebettet ist und von der frühen religiösen Geschichte der Region zeugt. Diese archäologische Stätte zeigt, wie Menschen inmitten dieser wilden vulkanischen Landschaft gelebt haben.
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