Vestmannaeyjar, Archipel aus 15 Inseln in der Südregion, Island
Vestmannaeyjar ist eine Inselgruppe vor der Südküste Islands, die sich aus unterseeischen Vulkanen erhebt und von steilen Klippen und schwarzen Sandstränden geprägt ist. Die größte bewohnte Insel Heimaey zeigt Kraterseen, Höhlen aus erstarrter Lava und Vogelkolonien, die an den Felswänden nisten.
Der Name stammt von irischen Sklaven, die nordische Siedler im 9. Jahrhundert nach Island brachten und als Westmänner bezeichneten. Im 17. Jahrhundert überfielen algerische Piraten die Inseln und entführten Bewohner nach Nordafrika.
Die Bewohner pflegen eine starke Verbindung zum Meer, sichtbar in den farbenfrohen Fischerhäusern, die sich an die Hänge schmiegen. Jedes Jahr im August feiert die Gemeinde auf Heimaey ein mehrtägiges Volksfest, das Besucher aus ganz Island anzieht.
Die Fähre Herjólfur fährt mehrmals täglich vom Festlandhafen Landeyjahöfn nach Heimaey und braucht für die Überfahrt etwa eine halbe Stunde. Windige Bedingungen können die Abfahrtszeiten beeinflussen, daher lohnt es sich, vor der Reise die aktuellen Verbindungen zu prüfen.
Papageitaucher graben ihre Nisthöhlen in die grasbewachsenen Klippen von Heimaey und kehren jedes Frühjahr zu Tausenden zurück. Einige Küstenabschnitte sind so dicht besiedelt, dass man beim Gehen aufpassen muss, um die versteckten Eingänge nicht zu betreten.
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