Hvalfjörður, Fjord in der Westregion, Island
Hvalfjörður ist ein Fjord in der westlichen Region Islands, der sich etwa 30 Kilometer von der Faxaflói-Bucht ins Land erstreckt. Steile Bergwände ragen direkt aus dem Wasser auf und prägen das Landschaftsbild an beiden Ufern.
Der Fjord wurde während des Zweiten Weltkriegs von britischen und amerikanischen Truppen als Marinestützpunkt genutzt, die strategische Militärinstallationen errichteten. Diese Basen spielten eine Rolle in der Sicherung der Atlantikrouten während des Krieges.
Der Name des Fjords stammt vom Walfang, der hier jahrhundertelang betrieben wurde und die lokale Wirtschaft prägte. Besucher sehen heute noch alte Walfangstationen an den Ufern, die an diese intensive maritime Vergangenheit erinnern.
Die Hvalfjarðargöng-Tunnel, die 1998 eröffnet wurde, bietet eine schnelle Alternative zur Umfahrung des Fjords. Reisende zwischen Reykjavík und Borgarnes sparen so erheblich Zeit.
Im Fjord befindet sich die Route zum Glymur-Wasserfall, der etwa 198 Meter tief fällt und Wanderer durch Höhlen und über Flüsse mit Holzstegen führt. Diese Wanderung bietet eine intensive Naturerfahrung abseits der üblichen Pfade.
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