Lónsöræfi, Naturschutzgebiet in Sveitarfélagið Hornafjörður, Island.
Lónsöræfi ist ein Naturschutzgebiet mit Bergketten, Tälern und Wildnisgebieten, in dem farbige Rhyolitgesteine und Minerallagerstätten östlich des Vatnajökull-Gletschers zu sehen sind. Das Areal erstreckt sich über eine große Fläche mit vielfältigen Landschaften, die Wanderer auf verschiedenen Routen erkunden können.
Das Gebiet wurde 1977 zum Schutzgebiet erklärt, nachdem Landbesitzer und die Umweltorganisation Ostislands zusammenarbeiteten. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es, die Natur und die wertvollen Landschaften langfristig zu bewahren.
Die traditionelle Schafhaltung vom Stafafell-Hof prägte zahlreiche Ortsnamen im Reservat und spiegelt das landwirtschaftliche Erbe wider.
Mountain Huts wie Geldingafell, Múlaskáli und Egilssel bieten Unterkunft für Besucher, die auf den Wanderwegen des Gebiets unterwegs sind. Es ist ratsam, sich auf wechselhaftes Wetter vorzubereiten und angemessene Ausrüstung mitzubringen.
Die Gesteinsformationen im Gebiet entstanden vor 5 bis 7 Millionen Jahren durch die vulkanische Aktivität des Kollumúlaeldstöðvar. Diese alte geologische Geschichte macht das Gebiet zu einem besonderen Ort, um die natürliche Entwicklung Islands nachzuvollziehen.
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