Hálslón, Stausee in Island
Hálslón ist ein großes Staubecken in Ostisland, das Teil des Kárahnjúkar-Wasserkraftprojekts ist. Das Wasser speist den Jökulsá á Dal-Fluss und wird zur Stromerzeugung genutzt, wobei drei massive Dämme aus Beton und Steinen das Wasser zurückhalten.
Das Becken wurde 2006 fertiggestellt und ist Teil eines umfangreichen Wasserkraftprojekts, das Anfang 2003 begonnen hatte. Das Projekt sollte Elektrizität für Aluminiumindustrie und andere Teile Islands liefern.
Die Gegend ist abgelegen und erfordert ein Auto für den Besuch, mit Zufahrtsstraßen in unterschiedlichen Zuständen. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch hängt vom Wasserstand ab, der saisonal und nach Regenfällen variiert.
Wenn das Becken überläuft, entsteht am westlichen Ende eine kraftvolle Wasserfall namens Hverfandi, die etwa 100 Meter in die Schlucht stürzt. Diese Wasserfall entsteht nur bei hohem Wasserstand und bietet ein spektakuläres Naturschauspiel, das sich je nach Jahreszeit verändert.
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