Hrísey, Insel im Eyjafjörður, Island.
Hrísey ist eine Insel in der Eyjafjörður-Bucht in Nordisland, die sich etwa 110 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Rund 200 Menschen leben hier und machen den Ort zu einem besonders ruhigen Zufluchtsort im Norden des Landes.
Im 19. Jahrhundert richteten skandinavische Unternehmer eine Heringsfabrik auf der Insel ein, die über Jahrzehnte hinweg wuchs. Der Niedergang der Fischerei in den 1960er Jahren beendete diese industrielle Phase und prägte die Geschichte des Ortes nachhaltig.
Das Haus von Shark-Jörundur aus dem Jahr 1885 zeigt heute Gegenstände und Informationen über traditionelle isländische Haifischfang-Methoden. Die Geschichte dieser Jagdtechniken prägt bis heute das Verständnis der lokalen Bevölkerung für das Leben auf der Insel.
Man erreicht die Insel mit der Fähre Sævar von Árskógssandur aus, die alle zwei Stunden verkehrt und etwa 15 Minuten braucht. Bei gutem Wetter ist die Überfahrt kurz und angenehm, aber man sollte immer auf mögliche Verzögerungen bei stürmischem Seegang gefasst sein.
Die Insel beherbergt die größte Brutkolonie von Küstenseeschwalben in Europa mit mehr als 40 verschiedenen Vogelarten. Diese außergewöhnliche Vogelwelt macht Hrísey zu einem Paradies für Beobachter und Naturfotografen.
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