Húsavík, Hafenstadt im Nordosten Islands
Húsavík ist eine Küstenstadt an der Skjálfandi-Bucht im Nordosten Islands. Der Hafen erstreckt sich entlang der Uferpromenade mit Anlegestellen für Fischerboote und Ausflugsschiffe.
Garðar Svavarsson errichtete um 870 die erste dauerhafte Siedlung Islands an diesem Ort. Die Ortschaft entwickelte sich später zu einem Fischereihafen mit Walfangtraditionen, die bis ins 20. Jahrhundert fortbestanden.
Der isländische Name bedeutet „Häuserbucht
Der Ort liegt an der Ringstraße im Nordosten und ist über einen kleinen Flughafen oder auf dem Landweg erreichbar. Unterkünfte befinden sich in Hafennähe und bieten Ausgangspunkte für Walbeobachtungstouren, die bei ruhigem Wetter am besten gelingen.
Das örtliche Walmuseum zeigt vollständige Skelette verschiedener Walarten, die in der Bucht gesichtet werden. Einige Exemplare erreichen Längen von über 20 Metern und hängen an der Decke des Ausstellungsraums.
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