Eldey, Vulkaninsel und Naturschutzgebiet in der Südlichen Halbinselregion, Island
Eldey ist eine vulkanische Insel und Naturschutzgebiet vor der Südküste Islands mit steilen Felswänden und einer Fläche von etwa 3 Hektar. Das Eiland ragt aus dem Atlantik auf und bietet durch seine Geologie und Seevogelpopulationen einen ungewöhnlichen Einblick in die isländische Natur.
Die Insel wurde 1974 zum Naturschutzgebiet erklärt, nachdem der Riesenalk hier 1844 ausgestorben war, als Seeleute das letzte Brutpaar fingen. Dieser Schutzstatus ermöglichte es neuen Vogelpopulationen, die Insel zu besiedeln und sich zu erholen.
Zehntausende Seevögel, besonders Basstölpel, nutzen die steilen Klippenwände zum Nisten und Aufziehen ihrer Jungen. Die Kolonie prägt das Inselleben und zeigt, wie sich Vogelpopulationen in diesem geschützten Raum erholt haben.
Die Insel kann am besten von Land aus beobachtet werden, da zwei Webcams an höher gelegenen Punkten Blicke auf die Vogelkolonien ermöglichen. Die beste Sichtbarkeit bietet sich bei klarem Wetter, wenn die Sicht über das Meer ausreicht.
Der Riesenalk verschwand 1844 von diesem Ort für immer, und Eldey bleibt der letzte bekannte Fundort dieser Art. Heute ist die Insel ein Symbol für den Wiederaufbau der Natur nach so radikalen Verlusten.
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