Reykjanesskagi, Halbinsel und Geopark im Südwesten Islands
Reykjanes ist eine Halbinsel im Südwesten Islands, die sich über die Grenze zwischen der Nordamerikanischen und der Eurasischen Tektonischen Platte erstreckt und damit ein einzigartiges geografisches Merkmal darstellt. Die Landschaft ist von ausgedehnten Lavafeldern, aktiven Vulkanen und Geothermalgebieten geprägt, die das raue Antlitz dieser Region definieren.
Die Halbinsel ist seit ihrer Besiedlung im 9. Jahrhundert ein wichtiger Handels- und Fischerei-Standort, der sich später zu Islands Hauptverkehrsknotenpunkt entwickelte. In den letzten Jahren haben mehrere Vulkanausbrüche seit 2021 das Gebiet geprägt und die Aufmerksamkeit auf die geologische Aktivität dieser Region gelenkt.
Die Fischerdörfer auf der Halbinsel haben seit Jahrhunderten eine enge Verbindung zum Meer, und Leuchttürme prägen noch immer das Landschaftsbild der Küste. Besucher können in den kleinen Häfen die Alltagskultur der Fischer erleben und die starken Bindungen zwischen der Bevölkerung und dem Atlantik verstehen.
Das internationale Flughafen in Keflavík ist leicht von der Hauptstadt Reykjavík zu erreichen und bietet eine gute Ausgangslage für Erkundungen. Viele Attraktionen wie die Brücke zwischen den Kontinenten und geothermale Badeanlagen sind mit dem Auto erreichbar und über gute Straßen verbunden.
Eine besondere Attraktion ist die Brücke zwischen den Kontinenten, wo Besucher tatsächlich zwischen zwei Tektonischen Platten stehen können. Dieses physische Merkmal macht das abstrakte Konzept der Plattengrenzen für jeden greifbar, der hier hindurchgeht.
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