Naval Air Station Keflavik, Militärflugplatz auf der Halbinsel Reykjanes, Island
Die Naval Air Station Keflavik ist ein Militärflugplatz auf der Halbinsel Reykjanes im Südwesten Islands, direkt am Keflavik International Airport gelegen. Die Anlage umfasst mehrere Landebahnen, Hangars und Funktionsbauten, die teilweise noch aus der Militärzeit stammen.
Die Basis wurde während des Zweiten Weltkriegs errichtet, um alliierte Flugverbindungen über den Nordatlantik zu schützen. Nach Kriegsende blieb sie bis 2006 als Stützpunkt der US-Marine aktiv und diente vor allem der Überwachung sowjetischer Aktivitäten.
Die Station beschäftigte hunderte isländische Zivilisten und förderte Verbindungen zwischen amerikanischem Militärpersonal und lokalen Gemeinschaften.
Die Anlage gehört heute zum zivilen Flughafen und ist nicht für touristische Besuche zugänglich. Einige der alten Militärbauten sind vom Flughafengelände aus zu sehen.
Während des Kalten Krieges befanden sich hier Flugzeuge zur U-Boot-Bekämpfung, die den sogenannten GIUK-Riegel überwachten. Diese Meerenge zwischen Grönland und Schottland galt als strategischer Durchgang für sowjetische Schiffe.
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