Papey, Insel nahe Djúpavogur, Island.
Papey ist eine kleine Insel in der Nähe von Djúpavogur mit einer Fläche von etwa 2 Quadratkilometern und beherbergt einen Leuchtturm, eine Kirche und eine automatische Wetterstation. Die Insel ist von zahlreichen kleineren Felseilanden und Meeresfelsen umgeben, die eine dramatische Küstenlandschaft bilden.
Die Insel war von Europas Besiedlung bis 1966 durchgehend besiedelt, als die letzten ständigen Bewohner den isolierten Ort verließen. Während dieser neun Jahrhunderte entwickelte sich die Insel von einem mönchlischen Zentrum zu einer kleinen Gemeinschaft isländischer Fischer und ihrer Familien.
Der Name Papey leitet sich von den Papar ab, irischen christlichen Mönchen, die sich dort ansiedelten, bevor norwegische Siedler um 875 ankamen. Die Insel zeigt noch heute Spuren dieser frühen religiösen Gemeinschaft in ihrer Landschaft und Architektur.
Bootsfahrten zur Insel starten vom Dorf Djúpavogur und sind hauptsächlich in den Sommermonaten Juni, Juli und August verfügbar. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter und rauen Bedingungen rechnen, da die Insel völlig dem Meer ausgesetzt ist.
Die Insel beherbergt eine der kleinsten Kirchen Islands, die 1904 erbaut wurde und nur etwa 16 Quadratmeter misst. Trotz ihrer winzigen Größe diente dieses Bauwerk bis zum Auszug der letzten Bewohner als spirituelles Zentrum der Gemeinschaft.
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