Orvieto, Mittelalterliche Hügelkommune in Umbrien, Italien
Orvieto ist eine mittelalterliche Gemeinde auf einem Felsplateau in der Provinz Terni in Umbrien, Italien. Die Klippen aus vulkanischem Gestein umgeben den Stadtkern und prägen das Erscheinungsbild dieses Ortes auf dem Hügel.
Die Siedlung entstand im dritten Jahrhundert vor Christus als etruskische Festung und wurde später von den Römern eingenommen. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Kirchenstaat und diente zeitweise als päpstliche Residenz.
Der Dom trägt seinen Namen nach der Heiligen Maria und erhebt sich im Herzen der Altstadt, wo sich Bewohner und Besucher auf dem Vorplatz begegnen. Die Fassade zeigt farbige Mosaiken und Skulpturen, die Geschichten aus der Bibel darstellen und von Handwerkern über mehrere Generationen hinweg geschaffen wurden.
Ein Aufzug verbindet den Bahnhof unterhalb der Klippen mit der Altstadt und erleichtert den Aufstieg. Die engen Gassen im Zentrum sind für Fußgänger gut begehbar, während viele Bereiche nur eingeschränkt mit dem Auto erreichbar sind.
Ein Netz aus unterirdischen Räumen unter der Stadt enthält über tausend Kammern, die durch Tunnel verbunden sind und einst als Lagerräume, Werkstätten und Zisternen dienten. Der Pozzo di San Patrizio ist ein Brunnen mit zwei getrennten Wendeltreppen, die sich nie kreuzen und so einen gleichzeitigen Auf- und Abstieg ermöglichen.
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