Bergamo, Mittelalterliche Hügelstadt in der Lombardei, Italien
Bergamo teilt sich in zwei Bereiche auf: die antike obere Siedlung hinter Mauern aus dem 16. Jahrhundert und die moderne Unterstadt mit zeitgenössischen Gebäuden. Die obere Zone liegt auf einem Hügel, von wo aus man über die Täler und das flachere Land ringsum blicken kann.
Die Siedlung entstand in römischer Zeit im Jahr 49 vor Christus und entwickelte sich zu einer Gemeinde. Im 6. Jahrhundert wurde das Gebiet zu einem wichtigen Punkt unter den Langobarden, die ihre Herrschaft über weite Teile der Region ausübten.
Die obere Stadt ist Ort des Zusammenlebens und des Spazierengangs für Familien und Freundeskreise, die durch die gepflasterten Gassen flanieren und in kleinen Cafés gemeinsam Zeit verbringen. Die Markttage ziehen Einwohner und Reisende gleichermaßen an und machen den Platz lebendig mit Stimmen, Gerüchen und Alltag der Region.
Der Aufzug verbindet die untere Stadt mit der oberen und arbeitet täglich von früh morgens bis spät abends. Die obere Siedlung lässt sich auch zu Fuß erreichen, erfordert aber einen steilen Anstieg über Treppen und Wege entlang der Hänge.
Das Ortsgebiet ist Heimat von Donizetti, der im 19. Jahrhundert lebte und dessen Geburtshaus noch Besucher empfängt. Seine Opern werden weiterhin in lokalen Aufführungen gespielt, die während des Jahres stattfinden.
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