Gran Paradiso, Berggipfel in Cogne, Italien
Gran Paradiso ist mit 4061 Metern der höchste Berg, der vollständig auf italienischem Territorium liegt, in den Alpenregionen des Aostatals. Der Gipfel wird von zwei gut ausgestatteten Berghütten aus erreicht, die als Ausgangspunkte für die Besteigung dienen.
Der Gipfel wurde 1860 von dem englischen Bergsteiger Edward Whymper erstmals erfolgreich erklommen. Diese frühe Besteigung war ein bedeutsamer Moment in der Geschichte des Alpinismus des 19. Jahrhunderts.
Der Berg liegt im Gran-Paradiso-Nationalpark, einem Schutzgebiet für Steinböcke und andere Alpentiere. Besucher können hier traditionelle Bergdörfer und Almwirtschaft in ihrer natürlichen Form erleben.
Die meisten Kletterer nutzen den Weg über die beiden Rifugio genannten Berghütten, wobei die Tour zwei bis drei Tage dauert. Festes Schuhwerk, Ausdauer und bergsteigerische Erfahrung sind notwendig, da der Pfad steil und bei schlechtem Wetter gefährlich sein kann.
Am Gipfel steht eine kleine Statue der Madonnas, die den Berggläubigen lange Zeit ein Zeichen der Hoffnung war. Diese religiöse Präsenz ist ungewöhnlich für einen hochalpinen Ort und wird von Bergsteigern noch heute bemerkt.
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