Ormea, italienische Gemeinde
Ormea ist eine Gemeinde in der Provinz Cuneo, im südlichen Piemont, eingebettet in die ligurischen Alpen auf einer Höhe von rund 736 Metern. Sie besteht aus mehreren verstreuten Weilern wie Aimoni, Albra und Villaro, die durch Bergstraßen verbunden sind.
Ormea entwickelte sich im Mittelalter als Bergdorf und war lange Zeit ein Durchgangsort auf alten Handelswegen zwischen dem Piemont und Ligurien. Die Region wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Herrschaftsbereich, bevor sie endgültig Teil des Königreichs Sardinien wurde.
Der Name Ormea geht auf ein lateinisches Wort zurück, das so viel wie Grenze oder Rand bedeutet. Die Piazza San Martino ist das Herz des Ortes, wo sich das tägliche Leben der Bewohner abspielt und kleine Läden sowie ein Café zum Verweilen einladen.
Ormea ist am bequemsten mit dem Auto zu erreichen, da die Busverbindungen in dieser Bergregion begrenzt sind. Wer die umliegenden Weiler besuchen möchte, sollte ein Fahrzeug mitbringen, da die Entfernungen zwischen den Ortschaften zu groß für einen Fußweg sind.
Durch Ormea fließt der Tanaro, einer der längsten Nebenflüsse des Po, der hier nahe seiner Quelle noch schmal und klar ist. Dieser Abschnitt des Flusses ist bei Forellenfischern seit Generationen bekannt und ein ruhiges Ausflugsziel für Naturliebhaber.
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