Ostana, Berggemeinde in Piemont, Italien
Ostana ist eine Bergbürgemeinde in der Provinz Cuneo auf etwa 1.250 Metern Höhe, die sich über 16,8 Quadratkilometer Gebirgsland erstreckt und in der Nähe des Monviso-Gipfels liegt. Die Siedlung ist durch Steingebäude geprägt, die für Bergbedingungen angepasst wurden, und verbindet mehrere Nachbarortschaften wie Crissolo und Paesana.
Die Bergbürgemeinde erlebte während des 20. Jahrhunderts einen stetigen Bevölkerungsrückgang, bis 2016 das erste Kind seit den 1980er Jahren geboren wurde. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der Geschichte dieser isolierten alpinen Siedlung.
Der jährliche Ostana-Preis würdigt seit 2008 Literatur in Minderheitensprachen und zieht Autoren sowie Wissenschaftler aus verschiedenen Regionen an. Dieses Ereignis spiegelt die Bedeutung wider, die der Ort der Bewahrung von Sprachen und kulturellem Austausch beimisst.
Die beste Zeit für einen Besuch ist in den Sommermonaten, wenn die Berghügel zugänglich sind und die lokalen Straßen in guter Verfassung sind. Besucher sollten solide Wanderschuhe und Wetterschutz mitbringen, da sich das Wetter in der Höhe schnell ändern kann.
Der Ort bewahrt Traditionen der Okzitanischen Sprache, die von den Einwohnern noch heute gesprochen wird, was ihn zu einem lebenden Zeugnis einer seltenen linguistischen Herkunft macht. Ein ethnografisches Museum dokumentiert diese sprachlichen Praktiken und lokale Bergbräuche für zukünftige Generationen.
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