Punta Roma, Berggipfel in den Cottischen Alpen, Piemont, Italien
Punta Roma, auf französischen Karten Pointe de Rome, ist ein 3070 m hoher Gipfel des Nordgrats der Monviso-Gruppe an der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Die Westflanke ist gleichmäßiger, die Ostflanke stark zerklüftet. Der Grat senkt sich nach Norden zur Punta Udine und nach Süden über den Colle del Colonnello zur Punta Gastaldi. Das Gestein besteht aus Prasiniten, Amphiboliten und Eklogiten.
Der Gipfel wurde am 29. August 1905 von Ubaldo Valbusa, der ihm den Namen Punta Roma gab, mit dem Bergführer Claudio Perotti über den Normalweg von Pian del Re aus erstbestiegen. Der Südgrat wurde am 11. August 1921 von Mario Sandri mit Giuseppe und Giovanni Perotti erstbegangen, der Nordostgrat am 12. August 1933 von Alessandro und Natalia Caligaris mit Giovanni Perotti.
Den Namen des Gipfels gab Professor Ubaldo Valbusa, der am 29. August 1905 mit dem Bergführer Claudio Perotti die Erstbesteigung unternahm. 1961 wurde auf dem „traditionellen“ Gipfel eine Madonnenstatue mit dem Behälter für das Gipfelbuch aufgestellt; der eigentliche höchste Punkt einige Meter südlich ist durch einen Steinhaufen markiert.
Besucher sollten mit wechselnden Wetterbedingungen in der Höhe rechnen und die richtige Ausrüstung mitbringen. Die beste Zeit zum Besteigen ist in den wärmeren Monaten, wenn die Bedingungen stabiler sind.
Der über den Normalweg erreichte Gipfel ist nicht der höchste Punkt: Der eigentliche Gipfel liegt einige Meter südlich und ist durch einen kleinen Steinhaufen markiert. Auf dem traditionellen Gipfel stehen eine 1961 aufgestellte Madonnenstatue und der Behälter für das Gipfelbuch.
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