Punta Venezia, Berggipfel in den Cottischen Alpen, Italien.
Die Pointe de Venise ist ein 3.095 m hoher Gipfel am Nordgrat der Monviso-Gruppe an der französisch-italienischen Grenze, zwischen dem Colle del Coulour del Porco im Süden und dem Colle del Coulour Bianco im Norden. Die östliche, italienische Seite ist eine steile vertikale oder subvertikale Wand, während die westliche, französische Seite ein Hang mit nahezu gleichbleibender Neigung und Gesteinsschutt ist. Das Gestein besteht aus effusiven Eruptivgesteinen wie Prasiniten, Amphiboliten und Eklogiten.
Über die Erstbesteigung gibt es keine genauen Angaben, doch der Gipfel wurde von den Topografen erreicht, die Mitte des 19. Jahrhunderts die Karte des Königreichs Sardinien erstellten. Den Namen Punta Venezia vergab Professor Valbusa im Jahr 1903. Die Route Via dei Torrioni an der Südostwand wurde 1974 von Ugo Griva und Eraldo Quero erstbegangen, die erste Winterbegehung gelang Eraldo Quero 1975.
Den Namen Punta Venezia gab der Professor Valbusa dem Berg im Jahr 1903. Nahe dem Gipfel liegt auf 3.080 m ein kleiner Biwak, der aus einer alten Militäranlage entstand: ein Metallbau mit Tonnendach, im Inneren mit zwei Kojen und Decken, 1991 von der Sektion Cavour des CAI renoviert und durch eine Holztafel gekennzeichnet; er ist immer offen.
Der Aufstieg ist am leichtesten über etablierte Pfade von nahegelegenen Berghütten möglich, wobei die Sommermonate die beste Jahreszeit darstellen. Besucher sollten sich auf variable Wetterbedingungen und steiles Gelände vorbereiten.
Knapp unter dem Gipfel steht auf 3.080 m an einem Sattel das Bivacco di Punta Venezia, eine Metallhütte mit Tonnendach und Holzverkleidung, die aus einer alten Militäranlage entstand. Sie enthält zwei Kojen mit Decken, wurde 1991 von der CAI-Sektion Cavour renoviert und ist immer offen; eine Holztafel an der Fassade erinnert daran.
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