Lillianes, italienische Gemeinde
Lillianes ist eine kleine Gemeinde im Aostatal in Italien, die sich in einem grünen Tal neben einem Gebirgsbach befindet. Der Ort besteht aus Steinhäusern und engen Gassen, die von vier gepflasterten Brücken durchquert werden, einschließlich einer aus dem 18. Jahrhundert mit vier Bögen.
Das Dorf wurde in der Region gegründet und entwickelte sich um die Brückenstelle über den Gebirgsbach. Ein wichtiges Kapitel seiner Geschichte war der Goldabbau in der nahe gelegenen Revers-Mine zwischen 1816 und 1826, was die wirtschaftliche Aktivität der Gegend prägte.
Lillianes ist bekannt für seinen Kastanienanbau, der seit Generationen die Identität des Ortes prägt. Die Kastanien sind nicht nur Lebensmittel, sondern Teil der lokalen Kultur, die sich in Festen und handwerklichen Traditionen widerspiegelt.
Der Ort ist zu Fuß leicht zu erkunden, mit den meisten Sehenswürdigkeiten in kurzer Entfernung erreichbar. Die beste Zeit zum Besuch ist von September bis Oktober, wenn die Kastanienernte stattfindet und lokale Feste mit traditioneller Kultur aktiv sind.
Das Gebiet enthält antike Felsritzungen bei Plan des Sorcières, die über 4500 Jahre alt sind und möglicherweise mit alten Sternenkonstellationen verbunden sind. Diese rätselhaften Markierungen ziehen Wanderer an, die die Verbindung zwischen alter Astronomie und der Landschaft erkunden möchten.
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