Pontboset, Berggemeinde im Aostatal, Italien
Pontboset ist eine Berggemeinde im Aostatal, die im Tal des Flusses Ayasse liegt, auf einer Höhe von rund 780 Metern. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über bewaldete Hänge und felsige Schluchten, die dem Ort seinen besonderen Charakter verleihen.
Im Mittelalter wurden zwei Steinbrücken über den Ayasse errichtet, die den Ort zu einem dauerhaften Durchgangspunkt machten. Später fiel das Gebiet unter die Herrschaft der Barone von Champorcher, lokaler Adliger, die das alpine Tal kontrollierten.
Die Gemeinde feiert jedes Jahr am 7. September den heiligen Gratus mit einem lokalen Fest, das Bewohner aus der gesamten Region anzieht. Das Heiligtum von Retempio mit seiner vergoldeten Marienstatue ist ein Ort, den viele Besucher als Teil eines kurzen Spaziergangs durch die Umgebung entdecken.
Das Gebiet ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Wege entlang des Flusses und durch die Wälder für die meisten Besucher gut begehbar sind. Bei Regen können die Schluchtenabschnitte rutschig werden, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Der Wanderweg 'Sechs Brücken und Schluchten' führt durch Kastanienwälder und an natürlichen Wasserbecken vorbei, in denen Bachforellen zu beobachten sind. Die Brücken auf dem Weg stammen aus verschiedenen Jahrhunderten und zeigen, wie sich die Bautechnik im Laufe der Zeit in dieser Region verändert hat.
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