Notre-Dame des Neiges, Bergheiligtum in Arnad, Italien.
Das Santuario di Notre-Dame-des-Neiges steht auf 696 Metern im Tal von Machaby oberhalb von Arnad und ist über den alten Saumpfad Pavià du Bioley durch Kastanienwälder erreichbar. 1687 um den älteren Presbyterium herum wieder aufgebaut, erhielt es 1689 die Seitenschiffe und die Sakristei; das Portal stammt von 1687, die Vorhalle von 1735 und der Glockenturm von 1723. Das Presbyterium hat eine freskierte Kuppel der Maler Artari auf einem achteckigen Tambour.
Das Heiligtum bestand bereits 1503, damals kleiner als heute. 1687 wurde es neu gebaut, wobei der alte Presbyterium unverändert blieb; 1689 folgten die Seitenschiffe und die Sakristei, das Portal stammt von 1687, der Glockenturm von 1723, der Portikus von 1735. Die kleine Holzstatue der Jungfrau aus der Mittelnische wird heute in der Kirche von Arnad aufbewahrt.
Das Heiligtum ist ein Ort der Andacht zu Unserer Lieben Frau vom Schnee und zieht Pilger an, die traditionelle Gebete sprechen und Kerzen anzünden. Besucher können sehen, wie Menschen hier innehalten und die religiöse Bedeutung des Ortes durch ihre Handlungen ausdrücken.
Man erreicht das Heiligtum über markierte Bergwege oder mit dem Auto, mit Parkplätzen in der Nähe des Komplexes. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und die Wetterbedingungen in der Höhe zu beachten.
Auf dem Vorplatz stehen ein Steinkreuz und die Statuen des heiligen Hieronymus und des heiligen Gratus; Reiseführer erwähnen zudem eine verstümmelte Gruppe schwarzer Steinfiguren, die zusammen mit den freskierten Rosenkranzgeheimnissen in den Außennischen das Heiligtum zu einem Ansatz eines Sacro Monte machen.
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