Castello Inferiore, Burg in Arnad, Italien
Das Castello Vallaise, auch unteres Schloss von Arnad genannt, liegt auf halber Höhe des Hügels von Arnad unterhalb des oberen Schlosses. Die Familie Vallaise ließ es im 17. Jahrhundert neben den Ruinen eines älteren Herrensitzes errichten, mit dem es verbunden wurde. Der erhaltene Baukörper hat drei Geschosse mit zwei quadratischen Türmen, einen kleinen Hof mit einer Loggia aus Steinsäulen und sieben Zinnentürme an den Ecken des Westhofs.
Die Familie Vallaise errichtete den Palast im 17. Jahrhundert nahe den Ruinen eines früheren Herrenhauses, und zwei Linien, die Vallaise-Romagnano und die Vallaise-Montalto, bewohnten lange seine beiden getrennten Blöcke. Zwischen 1660 und 1670 verlieh ihm Baron Félix-Charles-François de Vallaise sein Schlossaussehen, während Alexandre de Vallaise, Außenminister unter Vittorio Emanuele I. und 1823 gestorben, daraus eine Ferienresidenz machte. 1848 von Rosalie de Vallaise an den Turiner Kaufmann Giacobini verkauft, ging es durch mehrere Hände bis zu den De Bernardi, und die Region Aostatal kaufte es 2010.
Der Name des Schlosses stammt von der Familie Vallaise, die es im 17. Jahrhundert errichten ließ; es heißt auch Palais de la Costetta, eine Bezeichnung, die durch Assonanz mit dem nahen maison forte de la Côte verbunden ist. Zwei Zweige der Familie, die Vallaise-Romagnano und die Vallaise-Montalto, bewohnten lange seine beiden getrennten Gebäudeblöcke.
Das Schloss liegt auf halber Höhe des Hügels von Arnad, nahe dem oberen Schloss, und ist während der Restaurierung nach dem Kauf durch die Regionalverwaltung im Jahr 2010 für Besucher geschlossen. Die Josefskapelle steht an der Zufahrtsstraße und ist beim Aufstieg zu sehen. Die Verwaltung plant, einen Teil des Schlosses zu öffnen und einige Räume als Museum einzurichten.
Die sechseckige Kapelle im terrassierten Park, den heiligen Josef, Antonius und der Jungfrau Maria gewidmet, birgt einen Barockaltar aus polychromem Marmor. Das Schloss gilt als eines der am wenigsten erforschten im Aostatal, und da keine Dokumente vor dem 17. Jahrhundert erhalten sind, bleibt sein früherer Grundriss unklar.
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