Castello di Villa, Mittelalterliche Burg in Challand-Saint-Victor, Italien
Das Chateau de Ville ist eine Burgruine auf einem Felshugel in Challand-Saint-Victor, die uber die Siedlungen Nabian und Targnod hinwegragt. Der Komplex zeigt noch einen zentralen Turm und Mauerreste, die die einstige Befestigungsanlage erkennen lassen.
Der Bau begann um 1200, als Graf Thomas I. von Savoyen Boson III. von Challant die Erlaubnis zum Bau einer Festung an diesem Ort erteilte. Die Anlage entwickelte sich dann zur wichtigsten Befestigung der Region unter der Kontrolle der Adelsfamilie.
Der Name erinnert an die Herrenresidenz, die hier Generationen lang als Sitz der lokalen Adelsfamilie diente. Besucher können heute noch die Kapelle mit ihren verblassten Wandbildern erkennen, die von der früheren Pracht zeugen.
Das Areal erfordert aufgrund von Stabilitatsproblemen eine Besichtigung aus sicherer Entfernung, und die geltenden Schutzbestimmungen sind zu beachten. Der Standort auf der Hohe bietet gute Aussichtspunkte, von denen man die Struktur und die umgebende Landschaft bewundern kann.
Das Anwesen widerstrebte 1453 einer Ubernahmeversuche durch Kommissare des Herzogs von Savoyen, die die Kontrolle sichern wollten. Diese Episode zeigt, wie die Burg trotz ihrer remotem Lage eine wichtige politische Rolle im regionalen Machtkampf spielte.
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