Mont Avic Natural Park, Regionalpark im Aostatal, Italien
Der Naturpark Mont Avic umfasst über 5.747 Hektar zwischen dem Champdepraz-Tal und dem Champorcher-Tal im Aostatal, durchflossen vom Wildbach Chalamy. Die scharfen Gipfel des Mont Avic (3.003 m), des Iverta (2.936 m) und des Glacier (3.186 m) trennen die beiden Täler. Im Park liegt der größte Bergkiefernwald (Pinus mugo subsp. uncinata) des Aostatals mit über 980 Hektar. Besucherzentren befinden sich in Covarey (Chevrère, Champdepraz) und in der Villa Biamonti in Château (Champorcher).
Der Park wurde 1989 gegründet, um zunächst das Einzugsgebiet des Chalamy-Tals zu schützen, und wurde 2003 auf das Champorcher-Tal ausgeweitet. Diese Erweiterung schuf eine Verbindung mit dem Nationalpark Gran Paradiso und verband so zwei benachbarte Schutzgebiete der Alpen.
Der Name des Parks stammt vom Mont Avic, einem 3.003 Meter hohen Gipfel an seinem Südrand. Die alte Jagdstraße der Savoyer Könige durchquert den Park bis zum Pass Fenêtre de Champorcher auf 2.826 Metern, und die Wege von Chevrère und Veulla führen an Spuren früheren Bergbaus vorbei.
Die Besucherzentren in Champorcher und Covarey sind der beste Ausgangspunkt, um sich über aktuelle Wegbedingungen und mögliche Sperrungen zu informieren, bevor man aufbricht. Das Wetter in den Hochlagen kann sich schnell ändern, daher ist es ratsam, früh aufzubrechen und Ausrüstung für Kälte und Regen mitzunehmen.
Der Park enthält den größten Bergkiefernwald (Pinus mugo subsp. uncinata) des Aostatals mit über 980 Hektar, keinen Zirbenwald. Seine Wege führen zudem an Zeugnissen früheren Bergbaus oberhalb der Weiler Chevrère und Veulla auf etwa 1.300 m vorbei.
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