Mont Avic, Alpengipfel im Aostatal, Italien
Mont Avic erhebt sich auf 3.006 Meter in den Grajischen Alpen und wird von steilen Hängen geprägt, die von markierten Wegen durchzogen sind. Das Gelände zeigt eine vielfältige Landschaft mit Seen, Mooren und ausgedehnten Bestanden von Bergkiefer.
Die erste dokumentierte Besteigung des Mont Avic fand 1875 statt und machte ihn in der Alpinkletterszene bekannt. Der Berg wurde später 1989 zum Naturpark erklärt, um sein Ökosystem dauerhaft zu schützen.
Der Mont Avic ist seit 1989 Naturpark und bietet Besuchern einen Ort, wo traditionelle Schafhaltung und Bergwirtschaft bis heute Teil des Alltags sind. Diese Praktiken prägen das Landschaftsbild und zeigen, wie Menschen hier seit Generationen mit der Natur leben.
Der Zugang erfolgt über die Autobahn A5 mit der Ausfahrt Verrès, dann auf der SS26 Richtung Aosta und weiter auf Nebenstraßen zu den Ausgangspunkten wie Champdepraz oder Champorcher. Besucher sollten sich auf wechselhafte Bergwetterbedingungen vorbereiten und feste Schuhe sowie Schichten tragen, um auf den zahlreichen Wegen flexibel zu sein.
Das Hochplateau beherbergt über 70 kleine Seen und Moorseen, die Wanderer unterwegs entdecken und die dem Berg einen eigenartigen alpinen Charakter verleihen. Diese Moore sind seltene Lebensräume, die in den Alpen nicht überall anzutreffen sind.
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