Valpelline, italienische Gemeinde
Valpelline ist eine kleine Gemeinde in den Bergen des Aostatals und liegt auf etwa 960 Metern Höhe in der Nähe grüner Felder und Obstbäume. Der Ort besteht aus traditionellen Steinhäusern mit engen Gassen und wird von einem Bach durchquert, der dem Tal seinen ruhigen Charakter verleiht.
Valpelline wurde von Menschen besiedelt, die Landwirtschaft betrieben und Tiere hielten, was bis heute in alten Bauernhöfen und Kapellen sichtbar ist. Im Laufe der Jahrhunderte prägte der Kupferabbau die Gegend, mit Tunneln und Verhüttungsanlagen, die noch heute zu sehen sind.
Valpelline trägt seinen Namen aus der lokalen Geschichte und ist bis heute ein Ort, wo alte Bräuche lebendig bleiben. Die Menschen hier feiern ihre Traditionen mit Festen wie dem Karneval Coumba Freida, bei dem Bewohner in bunten Kostümen marschieren, und sie bewahren alte Rezepte wie die Suppe 'Seupa a la Vapelenentse' mit Brot, Kohl und lokalem Käse.
Valpelline ist leicht mit dem Bus von Aosta erreichbar, und die Linie 'Aosta zu Bionaz' führt direkt zum Dorf. Im Dorf gibt es Unterkünfte, Restaurants und ausreichend Einrichtungen für Besucher, die verschiedene Aktivitäten unternehmen möchten.
Eine interessante Persönlichkeit war Joseph Henry, ein Priester und Bergsteiger, der eine botanische Garten namens Chanousia gründete, um lokale Pflanzen zu bewahren. Sein Vermächtnis zeigt, wie einzelne Menschen die Natur und das Verständnis für die Berglandschaft geprägt haben.
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