Mont Avril, Berggipfel zwischen Wallis, Schweiz und Aostatal, Italien
Mont Avril ist ein Gebirgsgipfel mit einer Höhe von etwa 3350 Metern, der die Grenze zwischen der Schweiz und Italien in den Penninischen Alpen markiert. Der Berg ist Teil eines breiten Gebirgskamms mit felsigen Aufschlüssen und wird von Schneefeldern und steilen Hängen gekennzeichnet.
Der Berg bildet seit der Festlegung der modernen Grenzen im Alpenraum eine natürliche Trennlinie zwischen der Schweiz und Italien. Seine Bedeutung als Grenzmarker reicht in die Zeit der modernen Grenzziehungen zurück.
In den Dörfern zu Füßen des Bergs pflegen die Menschen noch heute alte Handwerkstradionen und nutzen die Almen für Viehzucht. Sie sehen die schneebedeckten Gipfel als Teil ihrer täglichen Umgebung, wo Natur und menschliche Arbeit eng miteinander verflochten sind.
Eine Besteigung erfordert bergsteigerische Erfahrung und Standard-Hochgebirgstechnik wie Seil und Eispickel. Am besten startet man von der Mauvoisin-Gegend und plant mit längeren Wanderzeiten, da der Weg sowohl Höhe als auch technische Passagen aufweist.
Ein unterirdischer Weg führt unter den Rochers de Pierre à Vire hindurch und schafft unerwartete Blicke durch Felsspalten. Diese naturgeformte Passage überrascht Wanderer mit flüchtigen Ausblicken auf den Mauvoisin-See, wenn Licht durch die Steinöffnungen fällt.
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