Santo Stefano di Cadore, italienische Gemeinde
Santo Stefano di Cadore ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Belluno auf etwa 900 Metern Höhe, wo der Padola-Bach in den Piave-Fluss mündet. Das Dorf bildet das Zentrum des Comelico-Tals in den Dolomiten und umfasst mehrere Ortschaften wie Campolongo, Costalissoio und Casada.
Das Gebiet war historisch ein wichtiges Zentrum für den Holzhandel im Comelico-Tal. Die Kirche von Santo Stefano stammt aus dem 13. Jahrhundert und zeigt durch ihre Kunstwerke von Künstlern wie Tommaso Da Rin die religiöse und kulturelle Entwicklung über Jahrhunderte hinweg.
Der Name Santo Stefano ehrt den heiligen Stephanus und prägt die religiöse Identität des Ortes. Die Kirchen im Zentrum und in den umliegenden Dörfern wie Casada und Campolongo sind Treffpunkte der Gemeinde und zeigen, wie der Glaube das tägliche Leben hier gestaltet.
Das Dorf ist am besten mit dem Auto über die Carnica-Straße zu erreichen, die Friuli, Venetien und Trentino verbindet und einen direkten Zugang vom Piave-Tal bietet. Von hier aus starten viele Wanderwege in die Berge, während der Winter Zugang zu nahegelegenen Skigebieten wie Padola Val Comelico bietet.
Andrea Zanzotto, ein berühmter italienischer Poet, wurde posthum zum Ehrenbürger des Ortes ernannt, und sein Vater schuf ein Gemälde für die Kirche Ss. Trinità, das die literarische und künstlerische Verbindung der Region bewahrt. Die weniger bekannte Val Visdende zwischen Santo Stefano und Sappada bleibt durch begrenzte Zufahrt ruhig und unberührt, ein verstecktes Juwel für Entdecker.
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