Savona, Hafenstadt in Ligurien, Italien
Savona ist eine Hafenstadt an der ligurischen Küste in Norditalien, die zwischen Meer und Alpenausläufern liegt. Die Altstadt zeigt enge Gassen mit mittelalterlichen Fassaden, während das Hafenviertel moderne Anlagen für den Güterumschlag beherbergt.
Die Republik Genua eroberte die Stadt im frühen 16. Jahrhundert und errichtete zwischen 1542 und 1544 die Festung Priamar, um ihre Kontrolle zu sichern. Napoleon nutzte die Festung später als Gefängnis, wo er 1809 Papst Pius VII. bis 1812 festhalten ließ.
Der Name der Stadt leitet sich vermutlich vom ligurischen Wort für Hafen ab, was ihre alte Rolle als Anlaufstelle für Schiffe widerspiegelt. Bewohner treffen sich oft auf der Piazza Mameli, wo Cafés und Geschäfte das Zentrum des Alltagslebens bilden.
Die Altstadt liegt westlich des Hafens und lässt sich gut zu Fuß erkunden, während das Ufergebiet breite Promenaden zum Spazieren bietet. Besuchende erreichen die Festung über einen Anstieg, der einen weiten Blick auf Küste und Dächer ermöglicht.
Die Sixtinische Kapelle von Savona trägt denselben Namen wie ihr berühmtes römisches Pendant und wurde zwischen 1480 und 1483 für die Eltern von Papst Sixtus IV. errichtet. Das Bauwerk liegt etwas abseits der bekannten Routen und überrascht mit seinem aufwändigen Grabmal.
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