Piacenza, Provinzhauptstadt in Emilia-Romagna, Italien
Piacenza ist eine Provinzhauptstadt in der Emilia-Romagna, Italien, an den Ufern des Po und am Zusammenfluss mit der Trebbia. Die mittelalterlichen Straßen und Plätze folgen teilweise noch dem antiken römischen Stadtplan mit zentralem Forum und Kreuzung der Hauptachsen.
Die römische Kolonie Placentia wurde 218 v. Chr. als befestigter Stützpunkt gegen die Gallier und die Karthager im Zweiten Punischen Krieg gegründet. Im Mittelalter wurde die Stadt zu einer freien Kommune und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum mit politischen Verbindungen zu den Päpsten und lombardischen Adelsfamilien.
Der Name leitet sich vom lateinischen Placentia ab und bedeutet gefällig oder angenehm. Die Piazza Cavalli mit ihren Reiterstatuen aus dem 17. Jahrhundert dient heute als Treffpunkt der Einwohner und Schauplatz für Märkte und Veranstaltungen.
Das Stadtzentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb der historischen Stadtmauern liegen. Radwege entlang des Po bieten eine ruhige Möglichkeit, die Umgebung und die Flussufer zu entdecken.
Die Stadt war der Geburtsort mehrerer römischer Kaiser, darunter Galba im Jahr 3 v. Chr. Heute zeugen archäologische Reste unter modernen Gebäuden von dieser antiken Bedeutung und bieten Einblicke in das römische Stadtleben.
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