Ravenna, Antike Hauptstadt in Emilia-Romagna, Italien
Ravenna ist eine Stadt in der Emilia-Romagna im Nordosten Italiens, bekannt für ihre frühchristlichen Kirchen und byzantinischen Bauwerke. Das Stadtgebiet umfasst acht Denkmäler aus dem 5. und 6. Jahrhundert, deren Innenräume mit farbigen Glassteinarbeiten ausgestattet sind.
Die Stadt wurde ab dem Jahr 402 Regierungssitz des weströmischen Kaiserreichs, nachdem Mailand als zu unsicher galt. Nach dem Untergang Westroms übernahmen die Byzantiner die Kontrolle und errichteten hier bis ins 8. Jahrhundert hinein den Mittelpunkt ihrer italienischen Herrschaft.
Besucher sehen überall im Stadtzentrum religiöse Gebäude aus dem frühen Christentum, die noch heute für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Die Bewohner pflegen eine starke Verbindung zu diesen Orten und verbinden ihr Alltagsleben mit einer über tausendjährigen Tradition sakraler Kunst.
Der Bahnhof liegt etwa 1 km (0,6 Meilen) östlich des historischen Zentrums und bietet regelmäßige Verbindungen nach Bologna an. Die meisten Denkmäler befinden sich zu Fuß erreichbar in einem kompakten Bereich, sodass Besucher sie an einem oder zwei Tagen erkunden können.
Der Grabkomplex der Galla Placidia zeigt ein tiefblaues Sternenhimmelgewölbe im Inneren, das aus der Mitte des 5. Jahrhunderts stammt. Dieses kleine Backsteingebäude wirkt von außen schlicht, beherbergt jedoch die ältesten erhaltenen Glassteinarbeiten der Stadt.
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