Cortina d'Ampezzo, Wintersportort in der Provinz Belluno, Italien
Cortina d'Ampezzo ist eine Gemeinde im Tal zwischen den Dolomitengipfeln der Provinz Belluno in Italien. Die Ortschaft erstreckt sich auf 1.224 Metern Höhe und bietet Zugang zu weitläufigen Skigebieten mit Seilbahnen und Hütten, die bis in höhere Lagen führen.
Die Gemeinde wechselte 1920 nach dem Ersten Weltkrieg von der habsburgischen zur italienischen Verwaltung. Im Jahr 1956 empfing sie die Olympischen Winterspiele und baute dafür neue Sportstätten in den umliegenden Bergen.
Die Gemeinde bewahrt ihre Ladiner Identität durch den Dialekt Ampezzano, der in alltäglichen Gesprächen und bei lokalen Festen verwendet wird. Die Bewohner pflegen diese Sprachtradition neben dem Italienischen, wodurch ein besonderer Charakter im Tal spürbar bleibt.
Die Wintersaison dauert von Dezember bis April, wobei die Wege zu den Skiliften und Hütten meist ausgeschildert und gut zugänglich sind. Anmietungen von Ausrüstung und Skipässen sind in mehreren Geschäften im Ortszentrum möglich.
Der Campanile der Kirche Santi Filippo e Giacomo aus den 1770er Jahren steht frei im Ortskern und dient den Einwohnern bis heute als Orientierungspunkt. Die Konstruktion unterscheidet sich von den meisten italienischen Kirchtürmen durch ihren barocken Zwiebelhelm.
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