Militärheiligtum von Pocol, Militärfriedhof und Museum in Cortina d'Ampezzo, Italien.
Das Militärheiligtum von Pocol ist ein turmartiges Denkmal mit einem zweigliedrigen Sockel, das als Gedenkstätte und Museum an der Straße zum Falzaregopass bei Cortina d'Ampezzo steht. In den Innenkorridoren befinden sich entlang der Wände Nischen mit den Überresten gefallener Soldaten sowie Gedenkplatten.
Das Heiligtum wurde zwischen 1932 und 1935 unter der Leitung des Ingenieurs Giovanni Raimondi errichtet. Es bewahrt die Überreste von Tausenden italienischer Soldaten, die während des Ersten Weltkriegs an der Dolomitenfront gefallen sind.
Ein Fresko von Pio Solero in der kleinen Kapelle zeigt einen Alpinisten, der über einen gefallenen Kameraden wacht. Dieses Bild ist für jeden sichtbar, der durch das Denkmal geht, und gibt dem Ort eine persönliche, menschliche Note.
Das Denkmal liegt an der Straße, die von Cortina d'Ampezzo zum Falzaregopass führt, und ist gut mit dem Auto erreichbar. Im Inneren sind die Gänge schmal und wenig beleuchtet, daher empfiehlt es sich, langsam zu gehen und sich Zeit zu lassen.
An der Einfahrt zum Denkmal befindet sich eine Statue des Markuslöwen, die ursprünglich aus Venedig stammt und an die historischen Beziehungen der Region zur Republik Venedig erinnert. Dieser Zusammenhang ist für viele Besucher überraschend, da Cortina d'Ampezzo jahrhundertelang unter venezianischer Herrschaft stand.
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